„Wenn wir die Welt verändern wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.“ (Lord Yehudi Menuhin)

Das international verbreitete Programm MUS-E® sensibilisiert Kinder durch die Künste, fördert ihre Kreativität, das Selbstwertgefühl und dadurch die Toleranz. Es wurde initiiert durch den großen Musiker und Humanisten Yehudi Menuhin.

Kunst ist eine Sprache, die über Grenzen hinweg verstanden wird. Sie ermöglicht es den Kindern, mit der globalisierten Welt kreativ umzugehen. Künste unterschiedlichster Sparten wie Theater, Tanz, Musik, Bildende Kunst oder Film werden über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren in den Schulalltag einer Schulklasse integriert.

Begabungen entdecken

In einer Doppelstunde pro Woche (90 Minuten) aktivieren Kunstschaffende aus Theater, Bildender Kunst, Musik, Literatur oder Tanz die Kinder einer ganzen Klasse und setzen gemeinsam mit der Klassenleitung kreative Projekte um. Die Sparten und damit auch die Kunstschaffenden wechseln halbjährlich. Eine MUS-E-Klasse läuft über zwei bis drei Schuljahre. In den MUS-E-Stunden gibt es kein "richtig" oder "falsch"! Es gilt, die eigenen Stärken zu erfahren und zu entwickeln. Der wertfreie Erlebnisraum hilft den Kindern, die Künste als Ausdrucksform der eigenen Gefühle zu entdecken.

Schule als Erlebnisraum

MUS-E® unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung und fördert soziale Kompetenzen.

  • Entfaltung der Kreativität
  • aktives Erleben von Kunst unterschiedlichster Sparten in einem wertungsfreien Erlebnisraum innerhalb der Schule
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Erziehung zu Vielfalt und Toleranz
  • soziale und kulturelle Integration in der Klasse
  • Prävention gegen Gewalt und Rassismus.
  • positives Lernklima in der Schulklasse und eine höhere Lernmotivation

MUS-E® bietet eine kontinuierliche Unterstützung für Lehrpersonen und beteiligte Kunstschaffende.

  • Betreuung und Beratung
  • Koordination der am Programm beteiligten Personen
  • internationales, europaweites Netzwerk mit einzigartigen Austauschmöglichkeiten
  • ergänzende Weiterbildungen
  • Kontinuität durch die regelmäßige Präsenz der Kunstschaffenden in der Schulklasse über eine längere Zeitspanne
  • Nachhaltigkeit und Qualität durch Dokumentation  und Evaluation