MUS-E® in Mayen

Grundschule Hinter Burg

Regionale Koordination: Eva Heuft


Die Grundschule Hinter Burg in Mayen in der Eifel ist mit aktuell fünf MUS-E-Klassen unsere derzeit größte MUS-E-Schule.

Presseberichte über MUS-E in Mayen finden Sie in unserem Pressebereich unter News & Infos.



Schuljahr 2017/18

Klassen 1a und 1c

1. Halbjahr: Tanz mit Maria Köhler

Die MUS-E-Künstlerin Maria Köhler hatte sich zum Ziel gesetzt, spielerisch die Kinder in die Welt des Tanzes einzuführen und so nicht nur die Mädels sondern auch die Jungs zu erreichen.

 

Spiele wechselten mit kindgerechter Tanztechnik ab, um auch Körperbewusstsein, Körperhaltung und die Koordination zu fördern. Regelmäßig übten sich die Kinder wie richtige Tänzer im Training am Boden, lernten Tanzpositionen der Füße und Arme sowie konkrete Tanzfiguren im Raum.

 

Gemeinsam wurden Tänze einstudiert, z.B. der Körperteileblues und das Fliegerlied. Zwischendurch sorgten Pantomimenspiele für jede Menge Spaß.

Klasse 1b

1. Halbjahr: Bildende Kunst mit Christina Weise

Projekt: "Reise durch den Farbkasten, Sonnenblume, ein Stimmungsbild der Kinder."

 

Die Künstlerin Christina Weise berichtet: "Die Kinder reisten mit mir zusammen durch die Farbwelt. Zu jeder Farbe durften sie sagen, was ihnen dazu einfällt und diese Farbe auf ein Blatt malen. So entstanden sehr unterschiedliche Bilder, da die Farbtupfer von jedem Kind anders angeordnet worden. Zum Schluss entstanden Luftballons oder Gesichter aus den Tupfern. Die Sonnenblume malten die Kinder in ihren eigenen Farben. Mal bunt, mal blau usw. Wir fanden raus, was aus den Kernen alles gemacht werden kann. Die Kinder bekamen Sonnenblumenkerne zum Kauen und Brot zu essen. Wir haben gemeinsam Sonnenblumen ausgesät und die Kinder können jetzt ihren Pflanzen beim Wachsen zuschauen.

 

Um herauszufinden, wie sich die Kinder vor den MUS-E-Stunden fühlen und wie danach, habe ich sie ihre Stimmung am Beginn der Stunde in Farben malen lassen. Die meisten Kinder haben eine Farbe dafür benutzt. Am Ende der MUS-E-Stunden wurden die Bilder bunter, manche haben einen Regenbogen gemalt und gesagt, dass sie viel Spaß hatten."

Klassen 2a und 2b

1. Halbjahr: Musik mit Andreas Barth-Steinborn

Die MUS-E-Stunden in den beiden Parallelklassen starteten immer rhythmischem Klatschen und Gehen und einem Begrüßungsritual in den verschiedenen Muttersprachen der Kinder: "Guten Morgen, buna dimineata, good morning, buenos dias, sabah al kheir, günaydin, dzien dobry, dobri dien."

 

Es wurden Lieder, Geschichten und Gedichte zum Thema Herbst, Advent Weihnachten und Frühling erarbeitet. Auch die Kinder konnten eigene Vorschläge einbringen. Gesang, Rhythmus und Tanz wurden in Verbindung gebracht. Insgesamt gestaltete unser MUS-E-Künstler die Stunden bunt und kindgerecht: Nachdenkliche Erzählungen wurden mit Liedern kombiniert, Gedichte (z.B. "Unterm weißen Baume sitzend" von Heinrich Heine) mit rhythmischem Sprechen erarbeitet. Jede Menge Spaß hatten die Kinder auch bei den Gedächtnisübungen und den Geschicklichkeitsspielen zu den Themen Rhythmus und Körper.



Schuljahr 2016/17

Malerei, Bildhauerei, Tanz, Theater

Die Kinder der dreizügigen Klassenstufen 1 und 2 probierten sich in Malerei und Bildhauerei sowie in Tanz und Theater. Ganz besonders freuten sich die Theaterkinder auf ihr Mitwirken bei der Premiere des Kindertheaterstücks „Ronja Räubertochter“ der Burgfestspiele Mayen.

 

Die Ganztagsklasse der Stufe 2 arbeiten in 2016/17 mit dem freischaffenden Künstler und Bildhauer Guido Krämer. In den staubigen und körperlich intensiven MUS-E-Stunden entstehen Skulpturen aus Ytong und regional vorkommenden Tuff. Die Kinder berichten:

  • Sara: „Ich fand das Projekt toll, weil wir so schöne Sachen gemacht haben und es mir großen Spaß gemacht hat. Herr Krämer ist ein sehr netter Künstler. Am Anfang dachte ich, ich könnte den Stein nicht bearbeiten, aber dann habe ich es doch geschafft und das war wirklich ein schönes Gefühl!‟
  • Maxim: „Ich fand das Projekt gut, weil wir tolle Sachen gemacht haben. Herr Krämer hat uns immer geholfen. Am Ende hatte ich keine Probleme mehr.‟
  • Lea: „Ich fand es montags immer sehr schön. Am Anfang hat es immer weh getan, weil ich mir oft auf die Finger geschlagen habe. Und dann habe ich mich wirklich wie ein richtiger Steinhauer gefühlt. Ich habe mich immer sehr gefreut, wenn wir unsere Kunstwerke am Ende mit nach Hause nehmen durften.‟
  • Noel: „Ich fand das Projekt super, weil es mir großen Spaß gemacht hat. Das Beste war, dass man sich mal so richtig auspowern konnte und seine ganze Kraft benutzen konnte.‟