MUS-E® in Mayen

Grundschule Hinter Burg

Regionale Koordination: Christina Weise


Schuljahr 2019/20

1. Halbjahr: Erlernen der Choreografie, Grundlagen, Rhythmus

Im Winterhalbjahr lernten die Kinder zusammen mit der Tanzpädagogin Swetlana Peters diverse Tanzspiele und Improvisationen kennen. Die Schüler*innen waren begeistert davon, sich in verschiedene Rollen zu verwandeln und so auch die Möglichkeit zu bekommen, verschiedene Tanzschritte zu erlernen. Gemeinsam wurde die Choreo „Hummer mit Kummer“ einstudiert. Dabei vertanzten die Kinder mit Reimen und Bewegung spielerisch eine Geschichte. Übungen mit Gedichteinlange empfanden die Schüler allgemein als sehr schön und spannend. So konnten sie sich die Übungen besser und schneller merken und sich später eher auf die Qualität der Bewegung konzentrieren.


Was wurde erreicht?

  • Verbesserung des Rhythmus- und Taktgefühls
  • Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Üben in aufeinander zugehen und Rücksicht nehmen

"Als schön haben die Kinder das Mitdenken empfunden."

- Swetlana Peters


1. Halbjahr: Portrait

In der 2. Klasse der Grundschule Hinter Burg stand in diesem Halbjahr Bildhauern auf dem MUS-E Stundenplan. Während zwei Doppelstunden beschäftigten sich die Kinder mit dem Thema "Portrait". In der ersten Doppelstunde wurde im Stuhlkreis das Gesicht allgemein beschrieben. Welche Teile gehören zum Gesicht, wie sind die Proportionen des Kopfes, und was gehört überhaupt zu einem Portrait? Zur Vertiefung wurde ein Fühlspiel gemacht: Ein Kind mit verschlossenen Augen erfühlt seine Klassenkamerad*innen. Nach anfänglicher Berührungsangst wurde aus diesem Spiel ein großer Spaß, die Kinder gingen sehr behutsam miteinander um. Im Anschluss setzten sich je zwei Kinder am Tisch gegenüber mit dem Auftrag, sich gegenseitig zu beobachten und zu zeichnen. Für die meisten Kinder war es das erste Mal überhaupt das, was sie vor sich sahen zu Papier zu bringen.


Oft ähnelten die Zeichner ihrem Portrait mehr, als das zu malende Modell. Bemerkenswert war es zu sehen, wie gewissenhaft und intensiv die Kinder das Beobachtete wiederzugeben versuchten. Es entstanden fast zärtlich anmutende Zeichnungen. In der zweiten Doppelstunde starteten die Kinder mit der Betrachtung einiger berühmter Portraits aus verschiedenen Epochen. Über die Frage: "Was möchte der Künstler ausdrücken?", kamen die Kinder zur Frage: "Kann ein Portrait ein Gefühle ausdrücken?"

Bei dem Spiel "Mimik erraten" erprobten sich die Teilnehmenden im Nachstellen verschiedener Gefühle.  Den Kindern fiel es schwer, ein Gefühl in Mimik zu übersetzen, nachzuspielen und anschließend richtig zu deuten. Mit dieser Erfahrung wagten sich ein paar Kinder daran, eine fiktive Person, welche traurig, wütend, böse oder ängstlich aussieht, zu zeichnen. Darauf aufbauend bildhauerten alle in den folgenden Stunden Pappmacheebüsten.


1. Halbjahr: Paul Klee und die Eisblumen

Im ersten Halbjahr des Schuljahres 2019/20 brachte die MUS-E Künstlerin Sophia Pechau den Kindern der Klasse 1c die Kunst Paul Klees näher. Die Kinder bildeten zu Beginn der MUS-E Stunden einen Sitzkreis lauschten den Geschichten, die Sophie Pechau über den berühmten Künstler erzählte. Insbesondere die Gemälde „Der Goldfisch“ und „Puppentheater“ und diverse Blumenbilder dienten als Anschauungsmaterial für sein Werk. Insbesondere die Blumen fanden großen Anklang unter den Schülerinnen und Schülern. Passend zur Jahreszeit machten sich die Kinder im Anschluss an die Gestaltung von Eisblumen, die auf Fensterscheiben wachsen. Auf schwarzem Papier mit bunten Wachskreiden brachten die Kinder glitzernde Blumen und schillernde Unterwasserwelten aufs Papier. Bei einer Bildbesprechung im Klassenkreis kam so mancher darüber ins Staunen, was alles mit den Materialien möglich ist.


Was wurde erreicht?

  • Kennenlernen der Person Paul Klee und seines künstlerischen Werkes
  • Ausprobieren unterschiedlicher Materialien und Stile
  • Förderung der Kreativität
  • Üben des Meinungsaustauschs im Klassenkreis


Schuljahr 2018/19

2. Halbjahr: Prozessorientiertes dramatisches Spiel

Beim prozessorientierten dramatischen Spiel mit Theaterpädagogin Dolores Sommer und der Klasse 1a standen verschiedene theaterpädagogische Übungen im Fokus. Neben kooperativen Spielen durften die Kinder alle denkbaren Rollen übernehmen. Vom Stuhl bis zum Ring waren der Vorstellungskraft keine Grenzen gesetzt.

 

"Die Übung mit dem Ring hat den Kindern ein Gefühl von Zusammenhalt vermittelt, sie konnten spüren, wie die Gruppe sich im Raum bewegt und welche Impulse frei werden, wenn sich ein Kind in eine andere Richtung bewegt."

- Dolores Sommer


Was wurde erreicht?

  • Verbesserung des Zusammenhalts innerhalb der Klassengemeinschaft
  • Kennenlernen von gruppendynamischen Prozessen
  • Entwicklung eines "Wir-Gefühls"
  • Wertschätzung des Einzelnen und der Bedürfnisse anderer Menschen

"Theaterspielen ist ganz anders als richtiger Unterricht, da machen wir immer was zusammen mit allen."

- Teilnehmende*r

"Wir spielen alles. Ich war schon ein Stuhl; das war lustig. Ich musste immer der Königin hinterherlaufen."

- Teilnehmende*r


2. Halbjahr: Kreativer Kindertanz

Ballettlehrerin Swetlana Peters startete mit der zweiten Klasse ein Projekt aus der Sparte "Tanz". Die erfahrene Tänzerin nutzte die gemeinsame Zeit, um den Kindern die verschiedensten Facetten des Tanzes beizubringen.

 

"MUS-E hat mich von Anfang mit seiner Grundidee fasziniert und überzeugt. Bevor Kinder richtig laufen und sprechen können, reagieren sie auf Musik und Bewegung. Das Gute bei MUS-E ist, dass es kein „falsch“ und kein „richtig“ gibt und Kinder sich ungezwungen tänzerisch ausdrücken können."

- Swetlana Peters


Was wurde erreicht?

  • Abbauen von Hemmungen
  • Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper
  • Vertiefung von sozialen Kontakten in der Klassengemeinschaft
  • Die Schwächeren wurden von den Stärkeren aufgefangen

"Es war für mich eine kleine Herausforderung, auch Jungs zum Tanzen zu bewegen und zu motivieren. Es macht mir unheimlich viel Spaß zu sehen, wie Kinder sich entwickeln."

- Swetlana Peters


2. Halbjahr: Frühlings-Collage

In diesem Schuljahr arbeitete die MUS-E Künstlerin Christina Weise mit den Schülerinnen und Schülern der Klassen 1c und 2b. Gemeinsam wurden Projekte aus der Sparte der Bildenden Kunst umgesetzt. In der Klasse 1c stand das Thema "Frühling" im Mittelpunkt. Eine lange Papierbahn wurde im Klassenraum ausgerollt, auf der jedes Kind kreativ ausdrücken konnte, was der Frühling für ihn/sie bedeutet. Ein wichtiger Bestandteil war für alle der Regenbogen. Auch in der Klasse 2b wurde ein solches Gemeinschaftsbild gestaltet. Hier war das Thema "Wasser", das mit vielen Leuchttürmen, Fischen und anderen Meeresbewohnern umgesetzt wurde.


Was wurde erreicht?

  • Stärkung des Zusammenhaltes der Klassengemeinschaft
  • Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit
  • Stärkung der Bindung zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen
  • Üben in und Steigerung von Respekt und Rücksichtnahme

"Einige Kinder sind nach dem Unterricht zu mir gekommen und haben sich bedankt. "Danke, dass du mit uns Kunst machst". Für mich ist das immer eine Auszeichnung."

- Christina Weise



Die Grundschule Hinter Burg in Mayen in der Eifel ist mit aktuell fünf MUS-E-Klassen unsere derzeit größte MUS-E-Schule.

Presseberichte über MUS-E in Mayen finden Sie in unserem Pressebereich unter News & Infos.



Schulleiter Ch. Buschmann und sein Plädoyer für MUS-E

"Wenn wir Schule nicht nur als Lerninstitution sehen, in der Kulturtechniken und Grundlagen der einzelnen Fächer vermittelt werden sollen, sondern als einen Ort, an dem Bildung stattfindet, dann müssen wir als LehrerInnen und Schule insgesamt unsere Arbeit dementsprechend gestalten.

Ganzheitliche Bildung bedeutet für uns, dass Kinder und Jugendliche nicht nur mit Kopf und Verstand, sondern auch mit ihren Gefühlen und ihrer Seele als Verkörperung des Selbst wahrgenommen werden und deshalb auch in all diesen Bereichen Angebote erhalten müssen, um sich (weiter-) entwickeln zu können. Schule hat somit den jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen, die es ihnen ermöglichen eine Idee vom Leben – von ihrem Leben – zugänglich zu machen. [...]

Deshalb ist es wichtig, dass in der Erziehungsarbeit der Kitas und Schulen wirkliche Beziehungen aufgebaut werden. Bildung und Lernen funktionieren vor allem dort, wo Menschen voneinander und von den Dingen berührt sind. Sie funktioniert vor allem dann, wenn wir bewegt sind und unser Herz öffnen, wenn das Glück die Seele streichelt. Bildung gelingt insbesondere, wenn Kinder sich von uns angenommen fühlen, aber auch von der Sache berührt sind, sich angesprochen fühlen und wenn sie Vorbilder haben, bei denen die Begeisterung sichtbar und spürbar ist und so der Funke überspringen kann. Dazu bedarf es Menschen, die Visionen haben, die authentisch einem inneren Antrieb folgen, die sich öffnen und für das, was sie tun und für den sie es tun „brennen“, sonst kann und wird der Funke nicht überspringen. 

Es bedarf aber auch einer guten Idee oder Sache, die man mit vollem Einsatz gestaltet, entwickelt und lebt. Für manche ist das die Musik, für andere die bildende Kunst oder Literatur. All das wird in der Idee „MUS-E“ umgesetzt. Menschen, die für ihre Sache brennen, reißen die Kinder in ihrer Begeisterung mit und offenbaren damit den Kindern neue Welten. [...]

 

Sie lernen, sich in und durch die Künste auszudrücken und mitzuteilen – und oftmals sagen diese Dinge mehr, als Worte jemals vermögen.

MUS-E überwindet überdies Sprachbarrieren. Kinder, die einer Sprache nicht mächtig oder in Sprache eingeschränkt sind (egal ob Schriftsprache oder verbal), haben hier andere Möglichkeiten, sich auszudrücken, mitzuteilen und somit mit den Anderen zu kommunizieren.

Hier entsteht ganz praktisch wahrhaftige Integration und Inklusion.

MUS-E überwindet alltäglich Grenzen, reißt Mauern ein, bietet damit eine starke Verbindung zwischen Kindern aller Nationalitäten und Religionen und ist somit ein Weg, Frieden zu schaffen, da sie Andersartigkeit als Gewinn und Bereicherung erfahren, statt als Hindernis.

Aber sie erfahren vor allem sich selbst. Dieses Selbstbewusstsein, das Sich-selbst-bewusst-sein, ist unabdingbar, um ein Selbstwertgefühl zu entwickeln. Denn Menschen, die ein gesundes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein haben, haben die Grundvoraussetzung, um …

… leistungsbereiter und –williger zu sein

… nicht neidisch auf andere zu schauen und Missgunst zu entwickeln

… achtsamer mit dem Gegenüber zu sein

… Begabungen und Leistungen anderer wohlwollend anzuerkennen und die eigenen freudig ausschöpfen zu können.

[...] Wir haben MUS-e nicht gesucht ... aber es hat uns glücklicherweise gefunden!"

 

Download
Ein Plädoyer für MUS-E in den Schulen
Den gesamten, von Ch. Buschmann verfassten Text, können Sie hier downloaden.
Plädoyer für MUS-E_Buschmann.pdf
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Schuljahr 2017/18

Klassen 1a und 1c

2. Halbjahr: Bildende Kunst mit Christina Weise

Projekt: "Wie aus Müll Kunst und aus Natur Farbe wird ..."

Frau Weise berichtete den Kindern von ihrem Urlaub am Meer und zeigte Ihnen die dort entstandenen Fotos malerischer Idylle. Nach dem Frühstück kümmerten sich alle Kinder um die Beseitigung des Mülls, um im nächsten Schritt weitere Fotos vom Urlaub anzusehen, in denen die Verschmutzung des Meeres sehr gut zur Geltung kam. Die Kinder lernten spielerisch den Weg vom Haushaltsmüll bis ins Meer. Um das Problem weiter zu verdeutlichen, forderte Frau Weise die Kinder dazu auf, eine Woche lang ihren Frühstücksmüll aufzubewahren, um dann in der nächsten Woche ein Bild daraus zu gestalten. Frau Weise berichtet: "Ein MUS-E Kind aus dem Projekt war zu einer kleinen Feierlichkeit eingeladen, bei der jeder sein Glas für Getränke selbst mitbringen sollte. Eine Mutter brachte jedoch Pappbecher mit, worauf das Kind ganz laut sagte: "... und das landet dann alles im Meer!" 

In einer weiteren Einheit ist Frau Weise mit den Kindern raus in die Natur gegangen, um Materialien zur Farbherstellung zu sammeln. Nachdem Blumen, Blätter und ähnliches ihren Weg in die Sammelkörbe der Kinder gefunden hatten, kochte Frau Weise das Material in der schuleigenen Küche zusammen, um eigene Malfarben herzustellen. In der nächsten Woche durften die Kinder dann "Schilly", Frau Weises Schildkröte kennenlernen, die als Vorlage diente. Die Kinder malten zuerst mit Bleistift die kleine Schildkröte ab und  benutzen anschließend die selbstgemachten Farben, um das Bild bunt zu gestalten. Außerdem backten beide Klassen ihre eigenen Vollkornbrötchen, die allen sehr gut geschmeckt haben.


Klassen 1a und 1c

1. Halbjahr: Tanz mit Maria Köhler

Die MUS-E-Künstlerin Maria Köhler hatte sich zum Ziel gesetzt, spielerisch die Kinder in die Welt des Tanzes einzuführen und so nicht nur die Mädels sondern auch die Jungs zu erreichen.

 

Spiele wechselten mit kindgerechter Tanztechnik ab, um auch Körperbewusstsein, Körperhaltung und die Koordination zu fördern. Regelmäßig übten sich die Kinder wie richtige Tänzer im Training am Boden, lernten Tanzpositionen der Füße und Arme sowie konkrete Tanzfiguren im Raum.

 

Gemeinsam wurden Tänze einstudiert, z.B. der Körperteileblues und das Fliegerlied. Zwischendurch sorgten Pantomimenspiele für jede Menge Spaß.

Klasse 1b

1. Halbjahr: Bildende Kunst mit Christina Weise

Projekt: "Reise durch den Farbkasten, Sonnenblume, ein Stimmungsbild der Kinder."

 

Die Künstlerin Christina Weise berichtet: "Die Kinder reisten mit mir zusammen durch die Farbwelt. Zu jeder Farbe durften sie sagen, was ihnen dazu einfällt und diese Farbe auf ein Blatt malen. So entstanden sehr unterschiedliche Bilder, da die Farbtupfer von jedem Kind anders angeordnet worden. Zum Schluss entstanden Luftballons oder Gesichter aus den Tupfern. Die Sonnenblume malten die Kinder in ihren eigenen Farben. Mal bunt, mal blau usw. Wir fanden raus, was aus den Kernen alles gemacht werden kann. Die Kinder bekamen Sonnenblumenkerne zum Kauen und Brot zu essen. Wir haben gemeinsam Sonnenblumen ausgesät und die Kinder können jetzt ihren Pflanzen beim Wachsen zuschauen.

 

Um herauszufinden, wie sich die Kinder vor den MUS-E-Stunden fühlen und wie danach, habe ich sie ihre Stimmung am Beginn der Stunde in Farben malen lassen. Die meisten Kinder haben eine Farbe dafür benutzt. Am Ende der MUS-E-Stunden wurden die Bilder bunter, manche haben einen Regenbogen gemalt und gesagt, dass sie viel Spaß hatten."

Klassen 2a und 2b

1. Halbjahr: Musik mit Andreas Barth-Steinborn

Die MUS-E-Stunden in den beiden Parallelklassen starteten immer rhythmischem Klatschen und Gehen und einem Begrüßungsritual in den verschiedenen Muttersprachen der Kinder: "Guten Morgen, buna dimineata, good morning, buenos dias, sabah al kheir, günaydin, dzien dobry, dobri dien."

 

Es wurden Lieder, Geschichten und Gedichte zum Thema Herbst, Advent Weihnachten und Frühling erarbeitet. Auch die Kinder konnten eigene Vorschläge einbringen. Gesang, Rhythmus und Tanz wurden in Verbindung gebracht. Insgesamt gestaltete unser MUS-E-Künstler die Stunden bunt und kindgerecht: Nachdenkliche Erzählungen wurden mit Liedern kombiniert, Gedichte (z.B. "Unterm weißen Baume sitzend" von Heinrich Heine) mit rhythmischem Sprechen erarbeitet. Jede Menge Spaß hatten die Kinder auch bei den Gedächtnisübungen und den Geschicklichkeitsspielen zu den Themen Rhythmus und Körper.



Schuljahr 2016/17

Malerei, Bildhauerei, Tanz, Theater

Die Kinder der dreizügigen Klassenstufen 1 und 2 probierten sich in Malerei und Bildhauerei sowie in Tanz und Theater. Ganz besonders freuten sich die Theaterkinder auf ihr Mitwirken bei der Premiere des Kindertheaterstücks „Ronja Räubertochter“ der Burgfestspiele Mayen.

 

Die Ganztagsklasse der Stufe 2 arbeiten in 2016/17 mit dem freischaffenden Künstler und Bildhauer Guido Krämer. In den staubigen und körperlich intensiven MUS-E-Stunden entstehen Skulpturen aus Ytong und regional vorkommenden Tuff. Die Kinder berichten:

  • Sara: „Ich fand das Projekt toll, weil wir so schöne Sachen gemacht haben und es mir großen Spaß gemacht hat. Herr Krämer ist ein sehr netter Künstler. Am Anfang dachte ich, ich könnte den Stein nicht bearbeiten, aber dann habe ich es doch geschafft und das war wirklich ein schönes Gefühl!‟
  • Maxim: „Ich fand das Projekt gut, weil wir tolle Sachen gemacht haben. Herr Krämer hat uns immer geholfen. Am Ende hatte ich keine Probleme mehr.‟
  • Lea: „Ich fand es montags immer sehr schön. Am Anfang hat es immer weh getan, weil ich mir oft auf die Finger geschlagen habe. Und dann habe ich mich wirklich wie ein richtiger Steinhauer gefühlt. Ich habe mich immer sehr gefreut, wenn wir unsere Kunstwerke am Ende mit nach Hause nehmen durften.‟
  • Noel: „Ich fand das Projekt super, weil es mir großen Spaß gemacht hat. Das Beste war, dass man sich mal so richtig auspowern konnte und seine ganze Kraft benutzen konnte.‟