MUS-E® an der Bertha-Hirsch-Schule

Regionale Koordinatorin: Kerstin Weinberger

Die Bertha-Hirsch-Schule im Mannheimer Stadtteil Käfertal stellt das soziale Lernen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Sowohl das gewaltfreie Miteinander als auch die Inklusion von Schüler*innen mit geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung sind wichtige Merkmale der Schule. Nach den Herbstferien 2020 starteten zwei neue erste Klassen an der Bertha-Hirsch-Schule mit dem MUS-E® Programm. Wir freuen uns, dass MUS-E® nun auch an dieser Schule wirken darf!


Schuljahr 2020/21

Den Anfang an der Bertha-Hirsch-Schule machten die beiden MUS-E® Künstlerinnen Anna Timme und Nathalie Veit mit der Sparte Theater und ihrem Projekt "Vielleicht?" nach dem Bilderbuch von Kobi Yamada und Gabriella Barouch. Hintergrund dieser Idee war es, den Kindern der Klassen 1a und 1b mit Mitteln des Theaters in den schwierigen Zeiten der Corona-Einschränkungen Methoden zur Entspannung und Ressourcenaktivierung zu bieten. Natürlich kamen dabei der Spaß und das Theaterspielen nicht zu kurz. Die Phantasie der Schüler*innen wurde durch den Einsatz von Zaubergläsern geweckt, indem mit Hilfe des Inhalts der Gläser Geschichten entwickelt wurden. Aufgelockert wurde das Projektgeschehen durch Bewegungsspiele, in denen die Kinder in fremde Rollen schlüpften.

 

MUS-E® Künstlerin Nathalie Veit berichtet: "Wir haben gemeinsam Geschichten erfunden, unseren Körper wahrgenommen, haben ihn locker getanzt, aufgeweckt und sind spielerisch in verschiedene Rollen geschlüpft. Wir haben Dinge und vor allem uns selbst verzaubert und haben Fantasiewelten erkundet. Die Kinder sind mit viel Energie und Motivation dabei, und in jeder Stunde entsteht ein neuer Schatz an Erfahrung und Erinnerung, den wir symbolisch in einem Glas festhalten."

Die Bilder sind per Klick zu vergrößern.