MUS-E® an der Grundschule Dockweiler

Regionale Koordination: Barbara Bertsch


Schuljahr 2020/21

Vorschau auf das 1. Halbjahr

MUS-E® Künstlerin Manuela Schmitt berichtet:

"Am Anfang sitzen die Kinder in einem großen Kreis und klopfen mit Kastanien den Rhythmus unseres neuen Tanzes. Dabei entwickeln die Kinder kreative 'Klopfmöglichkeiten'. Nach einer Aufwärmeinheit mit tänzerischen Basisbewegungen bilden wir eine Reihe und entdecken als Elefanten musikalisch den Raum. Aus einer Reihe machen wir zwei Reihen, und jeweils ein Kind übernimmt die Führung der 'Kinderschlange'. In einer Linie positioniert tanzen wir danach zusammen den Elefantenfunk-Tanz.

Die Konzentrationsphase wird durch lustige und einfache Tänze unterbrochen. Zu jeder Tanzstunde gehört das Spiegeltanzen. Zwei Kinder bilden ein Team. Ein Kind tanzt frei gewählte Bewegungen, und das andere Kind spiegelt die Tanzschritte. Dann wird getauscht. Im Vorfeld haben wir über die Lieblingsmusik der Kinder gesprochen. Diese wird nun eingesetzt. Mit einer Ruhephase beenden wir die Tanzstunde."

 


Schuljahr 2019/20

2. Halbjahr

Im ersten Schulhalbjahr 2019/20 konnten 16 Kinder der Klasse 1a mit der Künstlerin Lydia Schend und einem Projekt zur Experimentellen Kunst erfolgreich in das MUS-E® Programm starten. Im zweiten Halbjahr war es der neuen Dozentin Manuela Schmitt aufgrund der Pandemieeinschränkungen leider nicht möglich, mit "Tanz und Bewegung" die Schüler*innen zu begeistern. Im Schuljahr 2020/21 jedoch wird es in Dockweiler wieder MUS-E® geben, wenn Kreativität sowie Selbstwertgefühl der Kinder von Manuela Schmitt gefördert werden. Wir freuen uns auf die kommende Zeit in Dockweiler.

1. Halbjahr: Upcycling – aus Altem was Neues machen

Die Klasse 1a übte sich von Dezember 2019 bis März 2020 mit der MUS-E® Künstlerin Lydia Schend im Upcycling. Von einer MUS-E® Freundin erhielten die Kinder verschiedene schöne Holzstücke, Scheiben, Klötze und Leisten, die sie zu neuen Formen verbanden. Anschließend wurde mit Eiern eine selbstgemachte Tempera-Farbe angerührt, mit der sich die Kunstwerke in farbenfrohen Skulpturen verwandeln ließen. Die phantastischen Gebilde wurdem im Dorf aufgebaut und können dort von bestaunt werden.


Was wurde erreicht?

  • Stärkung des Gemeinschaftsgefühls
  • Anregung der Phantasie
  • Förderung von eigenen Ideen und Impulsen
  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit

"Mit großem Eifer gingen die Kinder ans Werk und arbeiteten mehr und mehr zusammen."

- Lydia Schend

 

Nach der ersten Stunde: "Kommst du jetzt immer?"

Nach der letzten Stunde, traurig: "... keine Kunst mehr?"

- teilnehmende Kinder